Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio: Schwarzwald-Kurven treffen auf italienisches Temperament
Manche Ausfahrten brauchen keinen Anlass – nur die richtige Straße, das richtige Licht und das richtige Auto. Für diese Fotostory ging es mit einer Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio durch den Schwarzwald, gefahren von Dani. Ihr Herz schlägt wohl wie kaum ein anderes für die Marke Alfa Romeo.




Statt Rundenzeiten und Fahrwerksdaten stand diesmal etwas anderes im Fokus: die Straße selbst als Kulisse. Kurvige Passstrecken, dichte Wälder, weite Ausblicke – der Schwarzwald bietet genau die Mischung aus Kontrast und Dramatik, die eine Giulia Quadrifoglio verdient. An mehreren Spots entlang der Route wurde angehalten, umgeparkt, das Licht abgewartet und fotografiert, bis Auto und Landschaft zusammenpassten.


Das Ergebnis ist eine visuelle Hommage: an ein Auto, das mit seinem Kleeblatt-Logo und dem bollernden Biturbo-V6 emotional bleibt, obwohl es längst kein Geheimtipp mehr ist – und an eine Landschaft, die zeigt, warum Baden-Württemberg für Autoliebhaber mehr zu bieten hat als nur die Nürburgring-Anfahrt.
Unter der langen Fronthaube der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio sitzt ein 2,9 Liter großer Biturbo-V6, dessen Grundzüge auf Ferrari-Entwicklungsarbeit zurückgehen. Der Motor leistet 520 PS bei einem maximalen Drehmoment von 600 Nm, angetrieben werden die Hinterräder über eine Achtstufenautomatik. Den Sprint auf 100 km/h erledigt die Giulia in 3,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 308 km/h. Das namensgebende vierblättrige Kleeblatt – Quadrifoglio – ziert seit den 1920er-Jahren die sportlichsten Modelle der Marke und steht bis heute für Alfa Romeos Rennsport-Erbe.

Am Ende bleibt der Eindruck einer Ausfahrt, die genau das eingelöst hat, was man sich von ihr erhofft hatte: eine Strecke, ein Auto und ein paar Stunden, in denen beides zusammengefunden hat. Für alle, die selbst mal mit offenen Augen durch den Schwarzwald fahren wollen, lohnt sich der Blick auf unser Pass-Portrait des Nordschwarzwalds.

